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Die Grünen und Merkels Atomausstieg

Heute muss ich euch unbedingt noch ein letztes Mal mit dem Thema Atomausstieg nerven, aus ganz aktuellem und persönlichen Anlass. Ich weiß nicht, ob ich euch bereits erzählt habe, dass ich aktiv politisch bei den Grünen mich engagiere? Auch das wird wahrscheinlich nicht weiter verwundern, wenn man die letzten Beitrage mit einer gewissen Aufmerksamkeit verfolgt hat. Eigentlich finde ich es auch nicht sonderlich wichtig, das zu erwähnen, denn für mich stehen die Ziele und die Motivation zu diesem Engagement klar über der Partei und meiner Zugehörigkeit. Es ist einfach die politische Vereinigung, die mit meinen persönlichen Überzeugungen und Ansichten schlichtweg die größte Schnittmenge bildet.

Nun ist es ja so, dass eine der Gründungsmotivationen für die Grünen eben das Ziel des Atomausstiegs war und dieses Ziel, für das die bisherigen Generationen der Grünenmitglieder intensiv gestritten und demonstriert haben, nun endgültig weggefallen ist, da sogar der politische Gegner nun den Atomausstieg beschlossen und durchgesetzt hat. Jetzt stellt sich natürlich die tatsächlich nicht wenig komplexe Frage, wie sich nun die Grünen zu ihrem ureigenen Thema positionieren sollten. Sollten wir Angela Merkels Atomausstieg mittragen? Sollten wir ihn ablehnen, da ein zügiger Ausstieg möglich wäre und zudem das Merkel-Szenario nicht hinreichend von Investitionen unterstützt wird?

Keine leichten Fragen für uns, denn in beiden Fällen steht die Glaubwürdigkeit auf dem Spiel. Im Endeffekt wird es wohl eine Abwägung sein müssen zwischen der Gefahr, die Glaubwürdigkeit bei der Basis oder bei der großen Zahl der Wähler zu verlieren. Aus persönlicher Überzeugung bin ich der Auffassung, Merkels Ausstiegsszenario aus den oben genannten Gründen abzulehnen, keine Frage. Aber aus wahlstrategischer Sicht wäre es sehr unklug, sich auf diese Ablehnung festzulegen. Doch wenn wir auch in Zukunft eine Chance haben wollen, die Politik in diesem Land massiv mitzugestalten, müssen wir eine Entscheidung in diese Richtung fällen, auch wenn wir dadurch den Zorn der Basis erst einmal auf uns ziehen. Wenn durch neue grüne Regierungsbeteiligungen dann aber noch mehr grüne Projekte realisiert werden können, wird sich auch die Basis wieder beruhigen, wenn ihr mich fragt.

16.6.11 18:47
 
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