der Umwelt zuliebe
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E-book-Reader nö, Tablet jo!

 Alle Welt redet vom E-Book. Ich hab zu Weihnachten von meinen Eltern einen E-Book-Reader geschenkt bekommen. Am Anfang war ich ja echt noch begeistert, neugierig und dachte mir so: Geil, jetzt geh ich auch mit der Zeit. Aber ich muss sagen, schon nach kurzer Zeit hab ich das Interesse, mit dem Ding zu lesen, verloren. Klar, es ist praktisch, besonders, wenn man unterwegs ist - schön leicht und man hat mehrere Bücher gleichzeitig parat. Aber es ist einfach nicht das gleiche, wie ein richtiges Buch. Schon nach so kurzer Zeit habe ich den Geruch von Druckerschwärze und Papier vermisst, ich habe das Gefühl des Umblätterns vermisst, ich habe meine Eselsohre und Lesezeichen vermisst, ich habe vermisst, zu blättern, auf dem Sofa zu liegen, und richtig zu blättern ... Ich werd das Ding also glaub ich verkaufen oder es zwar behalten, aber nur im Urlaub verwenden. Ansonsten will ich meine geliebten Bücher benutzen. Die riechen wenigstens nach Roman

Ich überlege, mir eher ein Tablet à la iPad zuzulegen. Aber neu kosten die Dinger ja n Schweinegeld. Deshalb meinte n Kumpel, ich solle mal hier klicken, da gäbe es welche gebraucht. Hat jemand Erfahrung damit? Ich weiß ja nicht, in welchem Zustand so gebrauchte Teile sind, und wie gut das ist, weil man ja sicher keine Garantie mehr drauf hat, wenn was damit ist? Oder doch? Wenn jemand n Plan hat, immer her damit

Die Frage ist ja auch - muss es unbedingt ein iPad sein oder reicht auch eins einer anderen Marke, z. B. Samsung. Oder sind die gar besser als die Apfel-Dinger? Da ich noch nie ein Tablet hatte, kenne ich mich da nicht sonderlich aus (wie man merkt). Na ja, ansonsten such ich mal weiter im Netz nach Kriterien. Aber son Tbalet wäre schon ne feine Sache. Ist zwar ne reine Spielerei, aber na ja, nett eben. 

So, wie meine Nachbarin, die gerade nach Hause kommt. Werde mal unweigerlich guten Tach sagen Machts jut!

25.2.13 10:49


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Die Grünen und Merkels Atomausstieg

Heute muss ich euch unbedingt noch ein letztes Mal mit dem Thema Atomausstieg nerven, aus ganz aktuellem und persönlichen Anlass. Ich weiß nicht, ob ich euch bereits erzählt habe, dass ich aktiv politisch bei den Grünen mich engagiere? Auch das wird wahrscheinlich nicht weiter verwundern, wenn man die letzten Beitrage mit einer gewissen Aufmerksamkeit verfolgt hat. Eigentlich finde ich es auch nicht sonderlich wichtig, das zu erwähnen, denn für mich stehen die Ziele und die Motivation zu diesem Engagement klar über der Partei und meiner Zugehörigkeit. Es ist einfach die politische Vereinigung, die mit meinen persönlichen Überzeugungen und Ansichten schlichtweg die größte Schnittmenge bildet.

Nun ist es ja so, dass eine der Gründungsmotivationen für die Grünen eben das Ziel des Atomausstiegs war und dieses Ziel, für das die bisherigen Generationen der Grünenmitglieder intensiv gestritten und demonstriert haben, nun endgültig weggefallen ist, da sogar der politische Gegner nun den Atomausstieg beschlossen und durchgesetzt hat. Jetzt stellt sich natürlich die tatsächlich nicht wenig komplexe Frage, wie sich nun die Grünen zu ihrem ureigenen Thema positionieren sollten. Sollten wir Angela Merkels Atomausstieg mittragen? Sollten wir ihn ablehnen, da ein zügiger Ausstieg möglich wäre und zudem das Merkel-Szenario nicht hinreichend von Investitionen unterstützt wird?

Keine leichten Fragen für uns, denn in beiden Fällen steht die Glaubwürdigkeit auf dem Spiel. Im Endeffekt wird es wohl eine Abwägung sein müssen zwischen der Gefahr, die Glaubwürdigkeit bei der Basis oder bei der großen Zahl der Wähler zu verlieren. Aus persönlicher Überzeugung bin ich der Auffassung, Merkels Ausstiegsszenario aus den oben genannten Gründen abzulehnen, keine Frage. Aber aus wahlstrategischer Sicht wäre es sehr unklug, sich auf diese Ablehnung festzulegen. Doch wenn wir auch in Zukunft eine Chance haben wollen, die Politik in diesem Land massiv mitzugestalten, müssen wir eine Entscheidung in diese Richtung fällen, auch wenn wir dadurch den Zorn der Basis erst einmal auf uns ziehen. Wenn durch neue grüne Regierungsbeteiligungen dann aber noch mehr grüne Projekte realisiert werden können, wird sich auch die Basis wieder beruhigen, wenn ihr mich fragt.

16.6.11 18:47


Kritische Gedanken zur Energiewende

Dass ich ein uneingeschränkter Befürworter des Ausstiegs aus der Atomenergie schon immer war, bin und auch weiterhin sein werde, hatte ich euch ja bereits vor einigen Wochen berichtet. Ist ja wahrscheinlich auch im Grunde nicht weiter verwunderlich, wenn man meinen Blog bis hierhin aktiv verfolgt hat, nicht?

Folglich bin ich natürlich auch mehr als erleichtert, dass die konservativ-liberale Regierungskoalition nun endlich nach langer langer Zeit auch zu der Erkenntnis gelangt ist, dass die Nutzung der Kernenergie aus sicherheits- und entsorgungstechnischen Erwägungen nicht länger zu verantworten ist. Entscheidend ist ja erst einmal, was hinten raus kommt, ne. Klar, die Regierung hat diese Kehrtwende sicher weniger aus Überzeugung, sondern getrieben von populistischen Überlegungen vollführt. Aber in der Umweltpolitik halte ich wenig von deontologischen ethischen Ansätzen, das kann man sich aktuell ganz sicher nicht leisten, solange der Zweck des Umweltschutzes und des Erhalts des Lebensraums aller Wesen auf diesem Planeten noch lange nicht hinreichend ins Auge gefasst wird.

Trotz allem habe ich beim Atomausstieg der Regierungskoalition so meine Befürchtungen. Ich könnte anfangen zu schreien, wenn ich Sätze unserer Bundeskanzlerin höre, die in die Richtung gehen, dass man nun wohl wieder vermehrt auf den Einsatz fossiler – und sehr stark CO2-emittierender – Energieträger setzen müsste. Genau das ist vollkommen der falsche Weg! Es sollte jetzt an der Zeit sein, den längst überfälligen Atomausstieg mit großen staatlichen wie privatwirtschaftlichen Investitionen zu flankieren, um neues Innovationspotential zu generieren und den Versorgungsunternehmen Anreize zu geben, eine wirklich ökologische Energiewende umzusetzen. Denn die reine Energiewende weg von der Atomkraft ist nur als ein Etappensieg zu betrachten. Jetzt gilt es, komplett auf nachhaltige Lösungen umzustellen. Zudem bieten diese Investitionen auch eine einmalige Gelegenheit, den Energiemarkt in Deutschland, der eine sehr oligopolistische Struktur aufweist, durch Diversifikationen dem Wettbewerb weiter zu öffnen. Es gibt also noch genug zu tun, für das es sich weiter zu kämpfen lohnt!

30.5.11 14:06


Vom Sinn der Anschläge auf die Berliner SBahn

Wie ja jeder aufmerksame Mensch, der einigermaßen Wert auf Information und Bildung legt, habe ich natürlich auch in letzter Zeit immer wieder die Nachrichten verfolgt und habe so natürlich auch Kenntnis davon erlangt, was da wieder in Berlin mit der Sbahn passiert ist.

Über diesen erneuten Brandanschlag auf den öffentlichen Personennahverkehr in unserer Hauptstadt Berlin könnte ich mich einfach tagelang furchtbar aufregen und dass, obwohl ich nicht einmal zu den betroffenen gehöre. Würde ich zur Gruppe der Berufspendler oder all denjenigen anderen gehören, die wirklich auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen sind und sich auf die Sbahn verlassen, so würde ich vermutlich die Wände hochgehen und schnurstracks in ein linkes Szeneviertel Berlins marschieren und die ganzen Autonomen dort ordentlich aufmischen!

Und das, obwohl ich ihr Anliegen ja durchaus sympathisch finde, gar teile! Klar, wir müssen dringend aus der Atomkraft raus und zwar so schnell wie möglich. Dass ein Staatskonzern wie die Deutsche Bahn Geld damit verdient, Atommüll mittels Castor-Transporte auf der Schiene durch die Republik zu fahren, empfinde auch ich als durchaus skandalös. Auch wenn meines Erachtens nach daraus noch nicht der Schluss gezogen werden kann, dass die Deutsche Bahn nun gemeinsame Sache mit der Atomlobby macht. So profitiert und nutzt die Gelegenheit gerne. Schlimm genug, wenn ihr mich fragt.

Nun ist es aber so, dass man die Bahn nur indirekt mit einem Anschlag schädigt, der im wesentlichen die Berliner Sbahn lahmlegt, die nur ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn ist und dazu noch jährlich mit einer stattlichen Summe an Subventionen vom Land Berlin gestützt wird. Ich glaube, dass sie dich links-autonomen Gruppen, die diesen Anschlag geplant und durchgesetzt haben, nicht nur sich damit ein weiteres Mal ins eigene Bein geschossen haben, indem sie die Wut der Berliner Bürger auf sich gezogen haben, sondern, dass sie auch der Sache an sich geschadet haben, was ich alles andere als gut heißen kann!

24.4.11 17:19


Atomkraft reloaded

Die ganze Diskussion über Atomkraft in Deutschland geht mir echt ziemlich auf den Geist. Nach der Katastrophe in Fukushima müsste doch nun mittlerweile jedem größten Atombefürworter klar sein, dass diese Technologie nicht durch Menschenhand kontrollierbar ist. Wenn jetzt sogar die Regierung – wenn gleich aus reinem Opportunismus, der das einzige Handlungsprinzip dieser Koalition ist – den Ausstieg aus der Atomenergie voran treibt, warum gibt es dann noch immer Leute, die ernsthaft den Ausstieg verzögern wollen?

Momentan sind sowieso schon bis auf vier AKWs alle in Deutschland vom Netz genommen worden und wenn ich mich nicht irre, sind noch bei keinem in keiner Stadt in Deutschland die Lichter ausgegangen. Ohne Frage können die regenerativen Energieformen das Energieloch, welches die Abschaffung der Atomkraft hinterlässt, auffüllen. Natürlich muss man als Bürger auch bereits sein, dafür gewisse optische Einschränkungen wie Windkrafträder und neue Stromleitungen in Kauf zu nehmen. Aber was ist schon eine kleine optische Einschränkung für die Rettung des Planente?


An der Stelle könnte ich mich auch echt massiv über manch selbsternannten Klimaretter und Atomkraftgegner aufregen, der zwar den Ausstieg bis schnellstmöglich fordert, aber auf der anderen Seite in Bürgerinitiativen gegen die Beeinträchtigung des Landschaftsbilds durch Windräder engagiert ist. So eine Doppelmoral bringt mich wirklich innerlich extrem zur Weißglut!

Als einziges Argument gegen einen schnellen Ausstieg lasse ich lediglich den Hinweis gelten, dass Deutschland bei einem schnellen und nicht durch den Ausbau von regenerativen Energiegewinnungsformen begleiteten Aussteig zunächst den Atomstrom aus anderen Ländern importieren wird, was moralisch und vom Prinzip her natürlich nicht zu vertreten ist. Daher bin ich auch für einen Ausstieg aus der Atomenergie bis zum Jahre 2020, wie er unter der rot-grünen Regierung vereinbart wurde. Wir Deutschen müssen diese Vorreiterrolle in Europa einnehmen!

27.5.11 12:11


Europäische Flüchtlingspolitik

Die europäische Flüchtlingspolitik, die insbesondere durch den Druck der südeuropäischen Länder, die von den aktuellen Flüchtlingsströmen am meisten betroffen sind, sehr rigide gestaltet wird, kann ich nur als nicht nachhaltig und wenig durchdacht bezeichnen. Der Einsatz der europäischen Grenzschutzpolizei „Frontex“ zur Abwehr von Flüchtlingen ist allerhöchstens ein temporäres Verdrängen eines Problems, mit denen sich die europäischen Gesellschaften in Zukunft noch viel verstärkter auseinandersetzen müssen.

Gegner dieser These würden dem jetzt vermutlich entgegenbringen, dass die aktuellen Flüchtlingsströme im wesentlichen durch die aktuellen Unruhen bedingt seien, die aus dem Aufbegehren neuer Demokratiebewegungen gegen autoritäre Regime resultieren. Zum Teil mag das auch zutreffen, da sich tatsächlich viele Menschen aus arabischen Ländern auf der Flucht nach Europa befinden, da die Regime, gegen die revoltiert wird, die Proteste oft auch brutalste und blutigste Art und Weise niederschießen lassen. Erste Anlaufstelle beziehungsweise Transitmöglichkeit für einen Flüchtling nach Europa ist natürlich oft der Seeweg über das Mittelmeer, bevorzugte Anlaufstellen sind logischerweise Italien und Spanien. Dass dieser Flüchtlingsstrom in Zukunft aber nicht abreißen wird, hat zusätzliche Gründe, die in einem anderen Zusammenhang zu suchen wird.

Ausgelöst durch den Klimawandel setzt sich die Desertifikation von Zentralafrika bis nach Nordafrika und in nächster Zukunft auch in die arabischen Staaten fort, solange diese bisher nicht durch Wüstenlandschaften geprägt sind. Lange Dürreperioden sowie eine weitere Zunahme der Temperaturextremen entziehen insbesondere der sozialen Unterschicht in diesen Ländern, die entweder auf ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse im Rahmen der Subsistenzwirtschaft selbst angewiesen sind oder vom Erlös dieser Produkte auf dem Markt leben. Wenn nun aber der Anbau zunehmend unmöglich wird und sich das Bevölkerungswachstum in Afrika – insbesondere in den ärmeren Bereichen der Bevölkerung – weiter exponentiell zunehmen entwickelt, so ist es für Europa an der Zeit eine wirklich nachhaltige, kluge und zukunftsfähige Flüchtlingspolitik auf die politische Agenda zu setzen.

15.5.11 14:00


Katastrophe

Noch vor knapp einem Monat habe ich auf die Atomenergie geschimpft und gesagt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, dass ein Unfall passiert und  nun ist er traurigerweise eingetreten. Nach dem verheerenden Beben und dem Tsunami in Japan ist nun auch das Atomkraftwerk betroffen, wie ihr ja sicher den Medien entnommen hat.
Als erstes möchte ich mein tiefstes Mitgefühl den betroffenen Menschen ausdrücken und hoffe, dass viele, genauso wie ich, für die Opfer spenden und beten.

Ich bin wirklich entsetzt, dass es so schlecht um die Kernreaktoren steht und die Strahlendosis immer höher wird. Ich weiß zwar, dass die Strahlenwerte, bis die Wolke bei uns sein könnte schon sehr niedrig und ungefährlich wären, trotzdem ist es für Japan und die umgehenden Länder hochgefährlich. Und anfangs wurde das Ausmaß der Katastrophe zumindest in Japan viel harmloser dargestellt, als es dann tatsächlich waren. So viele Tote und Schwerverletzte, Menschen die alles im Leben verloren haben, es ist so grausam. Und wir können nichts tun, außer zusehen und hoffen, dass uns so ein Schicksal erspart bleibt.

Auch wenn es egoistisch klingt, bin ich froh, dass wir so weit weg von Japan wohnen. Viele Deutsche, die sich dort aufgehalten haben, wurden jetzt wieder zurückgebracht. Die Angst vor Radioaktivität greift nun aber in Deutschland um. Zahlreiche Elektroläden haben keine Geigerzähler mehr und viele Apotheken erzählen vom Ansturm auf Jod-Tabletten. Diese Panik finde ich wirklich peinlich, wir hier in Deutschland haben kiene Probleme decken uns aber schon für die absolute Katastrophe ein, gruselig.

Ich hoffe, dass sich in Japan die Lage wieder beruhigt und noch viele Menschen gerettet werden können! Außerdem sollte spätestens jetzt jeder verstanden haben, dass wir die Atomenergie nicht brauchen!

16.3.11 13:10


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